Dienstag, 30. August 2016

Kinder aus Aleppo

Verscharrt, in Trümmern steckt ihr Leid.
Aus Bomben pfeift der Tod.
Sie tragen längst das Leichenkleid
Gefangen, ohne Brot.

Sie sind geboren unterm Schwert
und büßen ohne Schuld.
Ein Leben ohne Stellenwert,
zum Töten nicht geschult.

Sie können keine Vögel sehn.
Der Himmel, ganz aus Stahl.
Sie würden gern zur Schule gehn,
Und nicht zum Totenmahl.

Verhungern Kinder ohne Zahl,
Die Welt, sie sieht sie nicht.
Die Kinder haben keine Wahl.
Ein Kind hat kein Gewicht.

Das Abendland schon lange zeigt,
Es zählt nicht Gottes Wort.
Die Welt da draußen wieder schweigt.
Sie schweigt vom Kindermord.
iGing - 31. Aug, 19:39

Für diese Schande, für die die gesamte Menschheit sich in Grund und Boden schämen sollte, haben Sie auch noch Worte gefunden, die den menschlichen inneren Kern ansprechen - danke für diese aus dem Herzen kommenden, zu Herzen gehenden Verse!

Ostseemöwe - 1. Sep, 08:33

vielen Dank

ich freue mich riesig über diesen Kommentar.
Ich hoffe immer, Menschen lesen meine Gedichte. Ein Kommentar und ein Austausch sind dann ein großes Danke für mich.
herzliche Grüße Ilona

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