Dienstag, 17. Mai 2016

Christliches Vaterland

Verpönt ist heute Mitgefühl
mit Menschen ohne Heim und Brot.
Die Mehrheit zeigt sich streng und kühl.
Verspottet wird die Nächstenliebe.
Der Zeitgenosse sieht auf einmal rot,
im Angesicht von hilfsbereiten Nachbarn.
Er heult, die Gabe ist schon bald sein Tod.
Er redet einen Schmarrn,
von Treu und deutschem Vaterland,
von Angst vor Überfremdung.
Er reicht dem Mob doch nicht die Hand.

Verrohung seh ich, welche Schand.
Was wird aus dir, du armes Land?

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Haben Sie wenigstens...
Haben Sie wenigstens Ihre Inhalte gesichert? Ich schwöre...
NeonWilderness - 3. Jun, 15:21
Ja, aber wo kann man...
Ja, aber wo kann man denn dann Ihre Gedichte lesen?
iGing - 3. Jun, 15:00
Der Bauernhof
ich bin nicht umgezogen, in Gedanken wird es immer...
Ostseemöwe - 3. Jun, 11:40
Noch ein schönes Gedicht...
Noch ein schönes Gedicht zum Abschied von twoday? Wohin...
iGing - 2. Jun, 07:23
Der Bauernhof
Gemächlich fällt die Nacht vom Bauernhof und silbrig...
Ostseemöwe - 1. Jun, 20:00

Links

Suche

 

Status

Online seit 3535 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 4. Jun, 11:17

Credits


allgemeines und Impressum
das bin ich in diesem Moment
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren